Bei Zutreffendem bitte Kreuzchen setzen
1 Ich komme an Arbeitstagen schwer aus dem Bett.
2 Abends bin ich meistens völlig erledigt.
3 Trotzdem grübele ich im Bett noch über die Arbeit nach ...
4 ... und kann schlecht schlafen.
5 Ich trinke abends oft Alkohol, um zu entspannen.
6 Morgens wache ich kaputt auf.
7 Ich werde tagsüber häufiger und schneller müde.
8 Am Wochenende oder im Urlaub erhole ich mich kaum noch.
9 Mein Job laugt mich aus.
10 Ich bin sehr ehrgeizig.
11 Zu Aufgaben kann ich selten nein sagen ...
12 ... selbst wenn ich weiß, dass ich eigentlich schon zu viel zu tun habe.
13 Ich habe Angst, dass mein Chef mir eine Absage übel nehmen würde.
14 Deswegen arbeite ich mehr als meine Kollegen.
15 Auch am Wochenende gehe ins Büro oder arbeite von zu Hause.
16 Trotzdem weiß das niemand zu schätzen.
17 Meine Arbeit macht mir immer weniger Spaß.
18 Es ist anstrengend, mit Kollegen zusammenzuarbeiten.
19 Ich fühle mich im Job isoliert.
20 Anderen gegenüber bin ich gleichgültiger geworden.
21 Meine engsten Freunde sehe ich inzwischen selten.
22 Meine Familie findet, dass ich mich verändert habe.
23 Hobbys pflege ich kaum noch.
24 Ich befürchte, dass ich durch meinen Job abstumpfe.
25 Meine Arbeit frustriert mich.
26 Ich habe in meiner derzeitigen Position kaum etwas erreicht.
27 Emotionale Probleme im Job bringen mich aus der Ruhe.
28 Ich werde neuerdings schnell aggressiv.
29 Wenn mir etwas gelingt, kann ich mich kaum darüber freuen ...
30 ... Misserfolge sind mir ebenfalls egal.
ZUR AUSWERTUNG
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DIE AUSWERTUNG

Glückwunsch! Sie können sehr zufrieden sein, offenbar ist Ihr Job genau der richtige. Sie sind fast rundum ausgeglichen und glücklich. Ihr einziges (Luxus-)Problem: Es ist immer leichter, an die Spitze zu kommen, als dort zu bleiben. Gehen Sie also auch weiterhin achtsam und vorsichtig mit sich um.

Noch ist bei Ihnen alles einigermaßen im grünen Bereich. Womöglich haben Sie nur kurzfristig Stress, und der geht hoffentlich auch wieder vorbei. Schaffen Sie trotzdem mehr Ausgleich, egal ob im Beruf oder Privatleben. Soll heißen: Gönnen Sie sich regelmäßige Pausen, treffen Sie sich mit Freunden und schlafen Sie ausreichend. Auch leichter Sport hilft dabei, Stress abzubauen.

Das sind definitiv zu viele Zustimmungen. So banal es klingen mag, aber der erste Schritt ist der wichtigste: Sie dürfen Ihren Zustand nicht länger ignorieren oder verneinen. Akzeptieren Sie stattdessen, dass Sie der Burnout-Spirale vermutlich nicht ohne fremde Hilfe entkommen. Suchen Sie also einen Arzt oder Psychiater auf. Wichtig: Diesen Schritt dürfen Sie nicht als Zeichen von Schwäche verstehen - sondern von Stärke.